Filmkritik: Gomorrha – Reise in das Reich der Camorra

Gomorrah Cover/PosterGomorrha – Reise in das Reich der Camorra

Kurzbeschreibung: Macht, Geld, Blut. Damit werden die Einwohner der Provinzen von Neapel und Caserta tagtäglich konfrontiert. Nur eine privilegierte Minderheit kann überhaupt daran denken, ein „normales“ Leben zu führen. Von den anderen, den nicht Privilegierten, erzählt „Gomorrha„:
Marco (Marco Macor) und Ciro (Ciro Petrone) sind überzeugt, ihr Leben sei buchstäblich Brian de Palmas „Scarface“ entsprungen.

Aber innerhalb des Systems haben sie das Ansehen zweier streunender Hunde, deren wagemutige Handlungen die Geschäftsroutine gehörig durcheinanderbringen. Als sie bei einem Raubüberfall Drogen erbeuten und im Anschluss ein verstecktes Waffenarsenal der Camorra ausheben, bekommen sie es mit den echten Mafiabossen zu tun.

Fazit: Ein authentischer und harter Mafiafilm.
Der so eindringlich und authentisch die brutalste Gangsterorganisation in Italien zeigt.
Der Film ist mit dem Klassiker „Good Fellas“ vergleichbar.

Der Autor hat wegen seiner wirklichkeitsnahen Schilderungen der Mafia in Süditalien diverse Morddrohungen der Camorra erhalten und muss unter ständigem Polizeischutz leben.

DVD Erscheinungstermin: 19. März 2009